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Klimaschutz in die Verfassung

Heute ging es für mich im Landrat wieder um den Klimaschutz. Ich finde: Er gehört in die Verfassung.



Wir erachten die Klimaveränderung als ein grosses Problem, bei dem wir keine Zeit verlieren dürfen. Insbesondere mit dem Wissen, dass der Kanton Glarus als Alpenkanton überdurchschnittlich davon betroffen sein wird. Darum unterstützen wir das ernsthafte Bemühen für eine Netto-Null-Schweiz bis 2050.


Um den Klimaschutz kommen wir nicht herum, wenn uns die Sicherheit der Bevölkerung nicht egal ist. Für die SP müssen die Massnahmen für den Klimaschutz sozialverträglich sein. Haushalte mit kleinem Budget sollen keine Angst haben müssen, dass es ihnen wegen des Klimaschutzes am Ende des Monats nicht reicht. Für diese Leute erwarten wir angemessene Entschädigungen und Ermässigungen, sei es zum Beispiel in Form von Härtefallhilfen.


Der Entscheid unserer Landsgemeinde zu den fossilen Brennstoffen wurde schweizweit wahrgenommen. Jetzt nehmen wir den Schwung gleich mit. Als innovativ würden wir wahrgenommen, wenn wir der erste klimaneutrale Kanton der Schweiz wären. Die SP unterstützt alle Anstrengungen in diese Richtung. Darum sollen auch die Ziele des Kantons in der Verfassung Niederschlag finden, so wie es die Kommission vorsieht.


Ich stelle mir das folgendermassen vor: Wenn wir im Glarnerland einen Sprint hinlegen, die halbe Schweiz wäre neidisch auf uns. Man sagt:


«Dieser kleine Kanton macht vorwärts. Da ist Aufbruch. Da hat man die Hoffnung, dass es unsere Erde schafft, mit einem blauen Auge davon zu kommen. Da wird nicht nur geredet, sondern gehandelt. Da sind Macherinnen und Macher am Werk.»

Diese Vision teile ich mit vielen Leuten, die gerne hier leben und die Natur im Glarnerland schätzen.

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