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Bezahlbare Prämien für alle

Aktualisiert: 24. Mai 2023

Wie wir wissen, sind die Krankenkassenprämien in den vergangenen Jahren stärker gestiegen als Löhne und Renten. Bei der Grundversicherung zahlen alle die gleichen Prämien – egal, wie viel sie verdienen.



Je mehr die Prämien steigen, desto mehr setzen sie darum Personen mit mittleren und tiefen Einkommen unter Druck. Besonders Familien, die gerade ein wenig zu viel verdienen, um Prämienverbilligungen zu erhalten, leiden darunter. Die Belastung beträgt im Durchschnitt 14 Prozent des verfügbaren Einkommens. Das ist einfach zu viel.


Um die Monatsprämie zu senken, wählen viele Versicherte eine hohe Franchise. Jedes Jahr gehen darum bis zu 20 Prozent der Versicherten nicht zum Arzt – aus Angst, dass Kosten entstehen, die sie nicht tragen können. So kann es sein, dass Krankheiten zu spät entdeckt werden. Das ist ungerecht: Personen mit kleinem Budget sollen keine schlechtere Versorgung erhalten. Die Prämienverbilligungen werden mit Steuergeldern finanziert; so federn sie den unsozialen Charakter der Kopfprämien etwas ab.


Die Prämien-Entlastungs-Initiative möchte, dass kein Haushalt in der Schweiz mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben muss.Die Initiative ist deshalb für die Entlastung des Mittelstandes wichtig.


Der nächste Schritt gegen die hohen Kosten sind aus meiner Sicht grundlegende Massnahmen im Gesundheitssystem, damit das Übel bei der Wurzel gepackt wird. Die Beteiligten verdienen noch immer zu gut in ihren eigenen Gärtchen. Sie sind nicht gewillt, eine wirkliche Reduktion der Gesamtkosten anzustreben - den Prämien- und Steuerzahlenden zuliebe. Was die Initiative neben der Entlastung macht, ist, den Druck auf das ganze System zu erhöhen. Sie sagt: Es genügt, lässt Euch in Bern etwas einfallen, sonst wird es teuer!


Morgen Samstag, dem 18. Mai 2019, stehe ich von 9 bis 11 Uhr beim Dorfbrunnen in Oberurnen, trinke mit Ihnen Brösmelikaffee und freue mich über jede Unterschrift für die Initiative.

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